Entfernungsmesser

Welche Unterschiede gibt es bei einem Entfernungsmesser?

Entfernungsmesser werden angeboten für die Messung von kurzen oder langen Distanzen. Im Nahbereich zwischen 30 cm und 150 cm haben sich einfache Infrarot Entfernungsmesser durchaus bewährt. Wer aber längere Strecken abmessen möchte, sollte auf jeden Fall einen lasergesteuerten Entfernungsmesser benutzen. Lasergesteuerte Entfernungsmesser können Distanzen von mehr als 1000 Metern korrekt ermitteln.

Wie arbeitet ein lasergesteuerter Entfernungsmesser?

Lasergesteuerte Entfernungsmesser ermitteln den Abstand oder die Distanz kontaktlos. Dabei ist der Entfernungsmesser in der Lage, eine Oberfläche beziehungsweise ein Volumen selbstständig zu ermitteln. Es gibt diese Entfernungsmesser in einem robusten und handlichen Taschenformat. Die Reichweite liegt bei ca. 200 Metern. Bei so großen Entfernungen sollte zur Sicherstellung der Genauigkeit jedoch eine Messtafel verwendet werden.

Der Entfernungsmesser ist in der Lage, die ermittelten Daten direkt an einen Computer zu senden. Die Übertragung kann sowohl analog als auch digital erfolgen. Entfernungsmesser für größere Reichweiten in einem handlichen Format werden häufig in der Industrie oder in der Baubranche angewendet. Besonders Architekten bevorzugen es, mit dieser Form Entfernungsmesser zu arbeiten. Entfernungsmesser mit größeren Reichweiten finden am ehesten in der Vermessungstechnik ihre Anwendung.

Bei der Einmessung von Grundstücken werden sie genauso benutzt wie bei der Straßenplanung. Diese Vermessungen werden immer mithilfe einer Messtafel durchgeführt, um wirklich exakte Ergebnisse zu erhalten. Lasergesteuerte Entfernungsmesser unterliegen in der Regel der Laser-Klasse II. Die entsprechenden Bestimmungen dazu sollten beachtet werden.

Gibt es noch andere Formen, die als Entfernungsmesser bezeichnet werden?

Entfernungsmesser können nicht nur den Abstand oder die Distanz ermitteln, sondern auch zurückgelegte Strecken. Sowohl der Tachometer im Auto als auch ein Schrittzähler oder ein Fahrradcomputer lassen sich also unter dem Begriff „Entfernungsmesser“ zusammenfassen. Der Tachometer ermittelt auf 100 Meter genau die Entfernung, die ein Fahrzeug zwischen Start- und Zielpunkt zurücklegt.

Besonders für Personen, die ein Fahrtenbuch führen müssen, ist diese eine sehr hilfreiche Information. Ein Fahrradcomputer, wie ihn viele Hobbysportler benutzen, misst anhand der Radumdrehungen die gefahrene Entfernung. So ist eine bis auf 10 Meter genaue Tourlängen-Bestimmung möglich.

Der Entfernungsmesser, hilfreich bei vielen Gelegenheiten – Wissen, wie weit es ist von A nach B!

Der kleinste, im Alltagsgebrauch angewendete Entfernungsmesser ist sicher der Schrittzähler. Er wird am Gürtel befestigt oder in die Tasche gesteckt und zählt die Schritte, die man geht. Dabei kann voreingestellt werden, mit welcher Schrittlänge der Schrittzähler rechnen soll. So bekommt man am Ende über das Display nicht nur die Information, wie viele Schritte man gegangen ist, sondern auch, welche Strecke man mit diesen Schritten zurückgelegt hat.

Auch im Sport finden Entfernungsmesser inzwischen Anwendung. Speziell für Golfspieler hat man Distanzmesser entwickelt, die die Form eines Fernrohres haben. Damit kann die Entfernung zwischen dem Abschlag und dem Green exakt gemessen werden. Ebenfalls unter den Begriff „Entfernungsmesser“ kann man die Kartenmesser einordnen. Sie haben die Größe eines Stiftes und sind in der Lage, anhand von Karten exakte Entfernungen zu bestimmen. Dies ist für manchen Wanderer eine große Hilfe, wenn er die nächsten Wanderetappen plant.

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